Gewaltprävention

In Anlehnung an das "Braunschweiger Modell" zur Gewaltprävention wird an unserer Schule ein Präventionsprojekt in mehreren Stufen durchgeführt:

"Lions Quest" – Erwachsen werden

"Lions Quest" wird als einstündiges Unterrichtsfach durchgängig in Klasse 5 – 7 erteilt und soll die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler/-innen fördern.

Ziel des Programms ist es,

Die "Lions Quest"-Stunden werden von den jeweiligen Klassenlehrkräften erteilt, die entsprechend ausgebildet sind.

Schritte gegen Tritte

In dem Projekt beschäftigen sich die Schüler/-innen wahlweise mit der Gewaltproblematik in Südafrika bzw. mit Problemen, die sich für Menschen mit Migrationshintergrund ergeben können.

Ziel des Projekts ist es,

Das Projekt wird von einem Multiplikator der ev.-luth. Landeskirche pro Klasse eintägig durchgeführt.

Klassenlehrkräfte und interessierte Eltern nehmen an dem Projekt teil.

Stark ohne Gewalt

Das Antigewalttraining ist ein Sensibilisierungs-, Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining mit dem Ziel,

Das Antigewalttraining wird im Klassenverband an einem Schultag durchgeführt. Außer den Klassenlehrkräften können auch Eltern an dem Training teilnehmen.

Die Eltern werden auf einem Elternabend von den Trainern (Frau Butte, Polizeidirektion Braunschweig und ein Trainer) über Ziele und Ablauf des Trainings informiert.

Konfliktlotsenintensivschulung

Konflikte und Streit sind im Grundsatz zunächst Ausdruck eines normalen, menschlichen Verhaltens, das nach und nach erst gelernt werden muss.

Streitschlichtung in der Schule basiert auf der Erfahrung, dass Schüler/-innen unter Gleichaltrigen Konflikte besser zu lösen vermögen, als wenn sich Erwachsene einschalten.

Die Konfliktlotsen übernehmen die Aufgabe, die am Streit Beteiligten zu befähigen, sich in die jeweils andere Position – in die des Kontrahenten – zu versetzen. Am Ende des Mediationsgesprächs wird eine Lösung gefunden, mit der beide Kontrahenten leben können. Darüber hinaus betreuen die Konfliktlotsen erstmals als Paten die jeweiligen neuen fünften Klassen, um diese von Anfang an mit einer friedlichen Streitschlichtungskultur vertraut zu machen.

Hierzu werden die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 zu Konfliktlotsen in einem Kompaktkurs ausgebildet. Sie arbeiten in den großen Pausen in dem eigens dafür eingerichteten Raum mit Schüler/-innen, die freiwillig eine Streitschlichtung wünschen. Die "Dienste" im Tandem sind einem Arbeitsplan zu entnehmen. Wenn die große Pause für die Streitschlichtung nicht ausreicht, werden in Absprache mit den Lehrkräften Konflikte auch in Unterrichtsstunden geschlichtet. Darüber hinaus sind die Konfliktlotsen auch auf dem Hof in den großen Pausen präsent.

Die Betreuung der Konfliktlosen erfolgt durch eine Lehrkraft, die eine Mediatorenausbildung hat.

Ziel der Konfliktlotsenausbildung und –arbeit ist es,